Ausbeutung von Migranten in Almería (Spanien)

"Es besteht kein Zweifel, dass nur äußerstes Elend die Menschen veranlasst, die Heimat zu verlassen und dass die Kapitalisten die eingewanderten Arbeiter in gewissenlosester Weise ausbeuten." schrieb Lenin 1913

2019 ist die Ausbeutung migrantischer Arbeiter und Arbeiterinnen in Europa an wenigen Orten so deutlich zu sehen wie in Almería, Spanien. In den landwirtschaftlichen Betrieben in der Region, auch als Plastikmeer bekannt, arbeiten viele der Angestellten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die Löhne sind niedrig und werden teilweise nicht ausgezahlt, arbeitsrechtliche Standards nicht eingehalten. Auch das Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten wie Lidl und Rewe ist größtenteils ein Produkt der massiven Ausbeutung von Migranten und Migrantinnen in Spanien. Die Andalusische Gewerkschaft der Arbeiter und Arbeiterinnen (SAT) kämpft vor Ort um die Rechte der Menschen. Die Berliner Gruppe Interbrigadas unterstützt die Gewerkschaft bei ihrem Kampf in Andalusien.

Mitglieder der Interbrigadas zeigen uns einen Film über ihren letzten Aufenthalt in Almería. Anschließend stehen sie für Fragen und Diskussion zur Verfügung und werden uns einen Einblick in zukünftige geplante Aktionen geben.

24. Februar 2019, 18 – 20 Uhr im Lüttje Lüüd in der Bernhard-Nocht-Straße 69

   
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