Auf den Spuren von Karl Marx in Hamburg

Ein Spaziergang mit Michael Sommer am Sonnabend, 16. September 2017

Am 12. April 1867 traf Karl Marx mit dem Segelraddampfer „John Bull“ gegen 12 Uhr mittags im Hamburger Hafen ein. Im Gepäck hatte er das Manuskript von „Das Kapital“, das er dem Verleger Otto Meissner persönlich übergeben wollte. Er nahm Quartier in Zinggs‘ Hotel unweit von Börse und Verlag. Fünf Monate später, um den 11. September 1867, erschien „Das Kapital“.

Michael Sommer nimmt dies zum Anlass, um 150 Jahre später, am Samstag, den 16. September 2017, auf einem Spaziergang Marx’ Spuren vom damaligen „Landungsplatz für Dampfschiffe“ zum Verlagssitz in der Bergstraße 26 zu folgen, über Details seines Besuches zu berichten und an den großen Revolutionär und sein Werk zu erinnern.

Treffpunkt: 16. September 2017, 15:00 Uhr am Uhrturm der St.

Pauli-Landungsbrücken.

Der Spaziergang dauert etwa zwei Stunden. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Warum wählen nicht wenige unserer Kollegen „rechts“?

Dr. Werner Seppmann, Politologe, Soziologe aus Gelsenkirchen (gelernter Bäcker) 

Die Abwendung eines großen Teils der abhängig Beschäftigten von der »SPD« und inzwischen auch von der »Linken« und die Hinwendung zur »AfD« ergeben sich aus den Wahlanalysen. Ein Zusammenhang mit der wachsenden Polarisierung der Gesellschaft in »reich« und »arm« liegt nahe.

Warum bewirken diese gesellschaftlichen Veränderungen und Politikerfahrungen nicht einen gewerkschaftlichen Aufschwung und einen politischen »Linksruck«?

Da läuft was falsch. Wir müssen darüber reden, was wir als Lohnabhängige und Gewerkschafter/in anders machen müssen. Aber die Diskussion der Korrekturen beginnt mit einer Bestandsaufnahme.

Deswegen haben wir  Werner Seppmann u.a. um Antworten auf folgende Fragen gebeten:

• Stimmt die oben geschilderte Entwicklung des Wahlverhaltens?

• Wie groß ist der Anteil der»Rechtswähler« unter den Lohnabhängigen wirklich?

• Was hat sich im »spontanen Klassenbewusstsein« der Lohnabhängigen verändert?

• Auf welchen gesellschaftlichen und politischen Erfahrungen beruht das?

• Warum können »Rechte« an diesem Bewusstsein relativ erfolgreich anknüpfen und »Linke« eher weniger?

• Ist unsere Hoffnung auf die »Arbeiterklasse« als Träger einer besseren Gesellschaft ausgeträumt?

Mittwoch, 5. Februar, um 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 62, Raum St. Georg.

Hier geht es zum Flyer.

   

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