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Warum wählen nicht wenige unserer Kollegen „rechts“?

Dr. Werner Seppmann, Politologe, Soziologe aus Gelsenkirchen (gelernter Bäcker) 

Die Abwendung eines großen Teils der abhängig Beschäftigten von der »SPD« und inzwischen auch von der »Linken« und die Hinwendung zur »AfD« ergeben sich aus den Wahlanalysen. Ein Zusammenhang mit der wachsenden Polarisierung der Gesellschaft in »reich« und »arm« liegt nahe.

Warum bewirken diese gesellschaftlichen Veränderungen und Politikerfahrungen nicht einen gewerkschaftlichen Aufschwung und einen politischen »Linksruck«?

Da läuft was falsch. Wir müssen darüber reden, was wir als Lohnabhängige und Gewerkschafter/in anders machen müssen. Aber die Diskussion der Korrekturen beginnt mit einer Bestandsaufnahme.

Deswegen haben wir  Werner Seppmann u.a. um Antworten auf folgende Fragen gebeten:

• Stimmt die oben geschilderte Entwicklung des Wahlverhaltens?

• Wie groß ist der Anteil der»Rechtswähler« unter den Lohnabhängigen wirklich?

• Was hat sich im »spontanen Klassenbewusstsein« der Lohnabhängigen verändert?

• Auf welchen gesellschaftlichen und politischen Erfahrungen beruht das?

• Warum können »Rechte« an diesem Bewusstsein relativ erfolgreich anknüpfen und »Linke« eher weniger?

• Ist unsere Hoffnung auf die »Arbeiterklasse« als Träger einer besseren Gesellschaft ausgeträumt?

Mittwoch, 5. Februar, um 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 62, Raum St. Georg.

Hier geht es zum Flyer.

   
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