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Atomkrieg und Klimakatastrophe

Die Uhr tickt… Wissenschaftler sehen die Menschheit mit zwei wachsenden und miteinander verbundenen existenziellen Bedrohungen konfrontiert:

Atomkrieg und Klimakatastrophe

Sie haben die Weltuntergangsuhr deshalb auf zwei Minuten vor zwölf gestellt.

Unsere ReferentInnen:

Dr. Tina Sanders ist Diplom Biologin und promovierte Geowissenschaftlerin. Sie arbeitet in einem Forschungsprojekt, das sich mit den Auswirkungen von Nährstoff, Schadstoffeinträgen und Erderwärmung im Arktischen Ozean beschäftigt. Tina spricht nicht nur über die Dramatik des Klimawandels, seine Ursachen und Folgen, sondern auch über andere Umweltkrisen, die durch den Menschen verstärkt oder verursacht werden. Sie wird beleuchten, wie sich die langfristigen natürlichen Klima- und Umweltveränderungen von der menschen- bzw. systemgemachten drohenden Katastrophe abgrenzen. Die sich verschärfenden ökonomischen, politischen und militärischen Konflikte zwischen den Ländern stehen einer Lösung der Umweltfrage im Weg. Die zunehmende Umweltzerstörung kann wiederum sogar Kriege auslösen.

Gunda Weidmüller arbeitet im Hamburger Forum und in der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“. Gunda spricht über die sich verschärfende Kriegsgefahr – und das heißt auch Atomkriegsgefahr - in der Welt. An Hand einer aktuellen Studie (Alan Robock von der Rutgers University) wird sie die katastrophalen weltweiten Folgen für Menschen und Klima selbst eines nur begrenzten Atomkrieges zwischen Indien und Pakistan schildern. An die Folgen eines Krieges zwischen den Großmächten mag man nicht einmal denken. Aber Rüstung und Erprobung von Kriegsgerät gehören schon lange vor einem Krieg  zu den Top-Klimakillern. Von der gigantischen Verschwendung von wissenschaftlicher und technischer Kreativität zur Vorbereitung von Tod und Verderben, anstatt für eine lebenswerte Zukunft, ganz zu schweigen.

Die MASCH wäre nicht die MASCH, wenn sie nicht in einem Kurzbeitrag ihre These darlegen und illustrieren würde, dass beide existentiellen Bedrohungen eine gemeinsame Ursache in den Grundeigenschaften der kapitalistischen Wirtschaftsweise haben. 

Damit genug Zeit für Fragen und Diskussion bleibt, richtet Euch bitte auf eine Veranstaltungsdauer von 2,5 – 3 Stunden ein.

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