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Deutscher Kolonialismus. Gestern und heute?

Unter der Losung „Ein Platz an der Sonne“ versuchte der „zu spät gekommene“ deutsche Imperialismus sich seit den 1880er Jahren doch noch einen Teil der Welt, vor allem in Afrika anzueignen. Mit anderen Mächten konkurrierte das Kaiserreich um Macht und Einfluss. Dieser Konkurrenzkampf führte direkt in den 1. Weltkrieg. Die Verbrechen, die dabei in den deutschen Kolonien begangen wurden, sind großenteils vergessen und alle ungesühnt. Unsere Tagung erinnert an sie und die Interessen, denen sie dienten. Alles Geschichte, „Schnee von gestern“?

Das heutige Deutschland leistet doch Entwicklungshilfe und müht sich, wo immer es interveniert, z.B. in Mali, für Menschenrechte und Frieden?

Wir kratzen an diesem Bild. Und entdecken dabei, ungeachtet sehr veränderter Bedingungen, Kontinuitäten: was die Interessen, was die Konkurrenten, selbst was die Methoden angeht.


Es referieren: 

Dr. Reiner Zilkenat (Berlin) – zur deutschen Flotten- und Kolonialpolitik um 1900 im Kampf um den „Platz an der Sonne“

Georges Hallermayer (Sarreguemines) – zu Grundzügen der deutschen Kolonialpolitik am Beispiel Ostafrikas

Jörg Kronauer (London) – zum deutschen Neokolonialismus

Senfo Tonkam (Mitglied der Black Community Hamburg) – zu den Folgen der neokolonialen Politik für die Menschen Afrikas

Die Tagung findet am Samstag, 16. Juni 2018 von 10 – 17 Uhr in der Kaffeewelt in der Böckmannstr. 3-4 (St. Georg) statt. Die Teilnahmegebühr ist 12€ (Mittagsimbiss inkl.), ermäßigt 8€, Anmeldung ist erwünscht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier geht es zum Flyer.

Auf den Spuren von Karl Marx in Hamburg

Ein Spaziergang mit Michael Sommer am Sonnabend, 16. September 2017

Am 12. April 1867 traf Karl Marx mit dem Segelraddampfer „John Bull“ gegen 12 Uhr mittags im Hamburger Hafen ein. Im Gepäck hatte er das Manuskript von „Das Kapital“, das er dem Verleger Otto Meissner persönlich übergeben wollte. Er nahm Quartier in Zinggs‘ Hotel unweit von Börse und Verlag. Fünf Monate später, um den 11. September 1867, erschien „Das Kapital“.

Michael Sommer nimmt dies zum Anlass, um 150 Jahre später, am Samstag, den 16. September 2017, auf einem Spaziergang Marx’ Spuren vom damaligen „Landungsplatz für Dampfschiffe“ zum Verlagssitz in der Bergstraße 26 zu folgen, über Details seines Besuches zu berichten und an den großen Revolutionär und sein Werk zu erinnern.

Treffpunkt: 16. September 2017, 15:00 Uhr am Uhrturm der St.

Pauli-Landungsbrücken.

Der Spaziergang dauert etwa zwei Stunden. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

   
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