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Alle gegen alle: Die aktuellen Konflikte zwischen den großen Mächten und die Kriegsgefahr

 

Am Mittwoch, 14. November 2018, um 19 Uhr im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 11, ein richtiges Highlight, unterstützt u.a. vom Hamburger Forum und AK FRIEDEN ver.di

mit Jörg Kronauer

Alle gegen alle: Das scheint der brandgefährliche aktuelle Zustand der Beziehungen zwischen den großen Mächten der Welt zu sein. Die USA haben einen Wirtschaftskrieg gegen China gestartet, drangsalieren Russland mit Sanktionen sowie mit militärischem Druck und wenden sich nun unter Präsident Donald Trump mit dem Slogan "fast so schlimm wie China, nur kleiner" auch gegen die EU. Die EU wiederum sucht sich weltpolitisch nach oben zu boxen - auf Augenhöhe mit den USA -, ist unter deutscher Hegemonie in der Ukraine mit Russland kollidiert und setzt jetzt Moskau - dies Seite an Seite mit Washington - heftigen Repressalien aus. Zudem positioniert sie sich immer klarer gegen Chinas wachsenden ökonomischen sowie politischen Einfluss. Die eskalierenden Konflikte zwischen den großen Mächten gehen mit massiver Aufrüstung einher und drohen außer Kontrolle zu geraten. Die Kriegsgefahr ist längst real; bestes Beispiel dafür ist der Krieg in Syrien, in dem Militärs der Vereinigten Staaten und Russlands jeweils an der Seite verfeindeter Kräfte stationiert sind - ein ungewollter Funke an der falschen Stelle könnte genügen, um das vielzitierte Pulverfass in die Luft zu jagen. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Auf den Spuren von Karl Marx in Hamburg

Ein Spaziergang mit Michael Sommer am Sonnabend, 16. September 2017

Am 12. April 1867 traf Karl Marx mit dem Segelraddampfer „John Bull“ gegen 12 Uhr mittags im Hamburger Hafen ein. Im Gepäck hatte er das Manuskript von „Das Kapital“, das er dem Verleger Otto Meissner persönlich übergeben wollte. Er nahm Quartier in Zinggs‘ Hotel unweit von Börse und Verlag. Fünf Monate später, um den 11. September 1867, erschien „Das Kapital“.

Michael Sommer nimmt dies zum Anlass, um 150 Jahre später, am Samstag, den 16. September 2017, auf einem Spaziergang Marx’ Spuren vom damaligen „Landungsplatz für Dampfschiffe“ zum Verlagssitz in der Bergstraße 26 zu folgen, über Details seines Besuches zu berichten und an den großen Revolutionär und sein Werk zu erinnern.

Treffpunkt: 16. September 2017, 15:00 Uhr am Uhrturm der St.

Pauli-Landungsbrücken.

Der Spaziergang dauert etwa zwei Stunden. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

   
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